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SYMPOSION.ORG

Internetforum von Dr. Stefan Scheil

IV. Rezensionen von "Fünf plus Zwei"

Günter Gillessen in der "Jungen Freiheit" vom 11.7.2003

Hans-Adolf Jacobsen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 8.8.2003

Horst Teske in den "Europa Blättern" 4/2003

Dr. Klaus W. Wippermann in der "Jungen Freiheit" vom 19./26. Dezember 2003

Hans Krump in der "Märkischen Oderzeitung" 1./2.11.2003

Klaus-Jochen Arnold in "H-Soz-Kult" am 13. Januar 2004 

Dag Krienen in der Sezession, Heft 2

Otto Wenzel in der "Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat" (17/2005)

Heinz Hürten in der "Militärgeschichtlichen Zeitschrift" 63 (2004)

Professor Dr. E. Dauenhauer in "Walthari" (3. Dezember  2004)

Walter Rösch in der "Zeitschrift für Politikwissenschaft" 4/05

Manfred Müller in "Nation Europa" 6/2005

 

"Stefan Scheil, Jahrgang 1963, setzte sich bereits vor einigen Jahren in seiner Studie "Logik der Mächte - Europas Problem mit der Globalisierung der Politik" mit der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges auseinander und untersstrich dabei die immense Mitverantwortung außereuropäischer Mächte. Nicht umsonst wurde der Zweite Weltkrieg auch als "letzter europäischer Krieg" bezeichnet.

Diesen Ansatz verfolgt Scheil im vorliegenden Band weiter. Er zeigt auf anschauliche Weise auf, wie sich im Hintergrund des "klassischen" europäischen Mächtekonzerts und verstärkt nach 1941 bereits die europäische Nachkriegsordnung ankündigt, die allerdings nur noch bedingt als "europäisch" zu bezeichnen ist; auch Scheil bevorzugt hier einen Begriff wie "Sicherheitsarchitektur und macht darauf aufmerksam, daß die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) eine unmittelbare Folge des durch den Zweiten Weltkrieg hergestellten Status quo in Europa ist; "europäische" Sicherheit ist seit 1945 nicht mehr ohne die außereuropäischen Großmächte USA und Rußland denkbar.

Auch der Zweite Weltkrieg wurde Scheils Studie zufolge nicht, wie die offiziöse Lesart behauptet, von Deutschland "entfesselt". Verantwortlich waren vielmehr - wenn auch zu unterschiedlichen Teilen - alle beteiligten Mächte, auch und vor allem die USA.

Scheil hat mit seiner gehaltvollen, allen wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Untersuchung die Diskussion über die Kriegsursachen von 1939 ein gutes Stück vorangebracht und die längst überfälige Historisierung des Dritten Reiches kräftig angeschoben. Man darf gespannt sein, wann die Fachwelt seinen Beitrag aufgreift."