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17. März 2017

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Editorial

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Neben dieser Netzseite gibt es eine Facebook-Seite von mir, auf der ebenfalls fortlaufend berichtet wird:

https://www.facebook.com/Dr.Stefan.Scheil/?fref=ts

Wehrmacht und Holocaust - Presseerklärung zur Debatte über die 707. Infanteriedivision in den Jahren 1941/42

 

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. Dezember 2016 hat Dr. Klaus Lankheit, der Archivdirektor des Instituts für Zeitgeschichte in München, meine Monographie über die 707. Infanteriedivision vorgestellt und analysiert. Die Division wurde seit Mitte der 1990er Jahre beschuldigt, sich als einzige Wehrmachtseinheit aus eigener Initiative und systematisch in Weißrußland am Holocaust beteiligt zu haben. In meiner Studie konnte ich zeigen: die Quellenlage belegt einen anderen Tathergang. Daß trotzdem so häufig etwas Gegenteiliges über die Division verbreitet wurde, habe ich als Nebenwirkung des derzeitigen Wissenschaftsbetriebs ermittelt, in dem spektakuläre Behauptungen zu oft unkontrolliert übernommen und Dokumente dann häufig nur noch in eine Richtung und nicht vollständig weiter interpretiert werden. Dr. Lankheit hat sich dieser Auffassung weitgehend angeschlossen und an die betroffenen Kollegen appelliert,

 

"die Kritik zur Kenntnis zu nehmen und sich auf die erlernten Tugenden zu besinnen. Die vorbehaltslose Quellenkritik und die Einordnung in Zusammenhänge sind Voraussetzungen dafür, ein Bild von der Vergangenheit zu rekonstruieren, das über den ersten, flüchtigen Eindruck hinausgeht."

 

Ich begrüße diesen Beitrag ausdrücklich als wichtigen Schritt hin zur Versachlichung der Debatte über die Verstrickung der Deutschen Wehrmacht in die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch den nationalsozialistischen Staat. In den letzten zwei Jahrzehnten war diese Debatte zu sehr davon geprägt, in den Reihen der früheren deutschen Streitkräfte nach den Spuren gesamtgesellschaftlicher Verantwortung zu suchen. Dabei ist die zentrale Rolle der nationalsozialistischen Entscheider und Täter in den Reihen von Zivilverwaltung, Sicherheitsdienst der SS und Polizeibataillonen in den Hintergrund geraten. Ohne deren Initiative war der Völkermord jedoch nicht denkbar, und sie haben in Selbstzeugnissen zur Tatzeit eindeutige Spuren ihrer entscheidenden Rolle hinterlassen. Das gilt auch für das Umfeld der 707. Infanteriedivision. Es ist zu wünschen, daß dies künftig angemessener berücksichtigt wird.

 

Dr. Stefan Scheil, M.A.                                           

Neuhofen, 28. Dezember 2016

 

 

Über die Verlagsseite finden Sie die Rezension.

http://www.helios-verlag.com/zeitgeschichte/titel/707-infanteriedivision.html

Am 12. Dezember vor 100 Jahren: Das Friedensangebot der Mittelmächte an die Kriegsgegner in Paris, London und St. Petersburg. Ein Beitrag für die Junge Freiheit über die verspielte Chance auf Frieden und das Ende des Alten Europa.

Rückblick auf einen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Seit Jahrzehnten wird diskutiert, ob der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg am Abend des 20. Juli 1944 seinem Erschießungskommando entgegengerufen hat, er sterbe für ein "geheimes" oder ein "heiliges" Deutschland. In einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigte ich am 14. September auf, daß es noch eine dritte Möglichkeit gibt - nachzulesen im Wissenschaftsteil (S. N3 - Online über die Archiv-Funktion).


http://fazarchiv.faz.net/

NEUERSCHEINUNG:

707. Infanteriedivision - Strafverfolgung, Forschung und Polemik um einen Wehrmachtsverband in Weißrußland.

Meine neue Buchveröffentlichung ist im Helios Verlag erschienen.

Sie räumt mit den Mythen um diese Division auf, die seit den 1990ern zur Zielscheibe bundesdeutscher Geschichtsklitterei wurde. Es wurde versucht, am Beispiel dieser Einheit auch den Verbänden der deutschen Wehrmacht eine aktive Rolle bei der Ermordung der sowjetischen Juden zu attestieren. Richtig ist jedoch, daß die Entscheidungen in dieser Sache von nationalsozialistischen Dienststellen getroffen wurden und völlig an der Division vorbeiliefen. Auch die Morde selbst wurden von Einsatzgruppen und Polizeibatallionen begangen. Zwar wurde die Divisionsführung Zeuge und konnte nicht jede Verstrickung vermeiden, versuchte dies aber stets. Täter aus den Reihen der Division blieben Einzeltäter. Schließlich kann ich zeigen, wie sich NS-Dienststellen mit ihrer Verantwortung brüsteten und in vielen Dokumenten klar selbst bezichtigten. Ein düsteres und tragisches Kapitel auf einem komplizierten Kriegsschauplatz.

Hier geht es zur Januarausgabe 2017 des Nachrichtendienstes auf Vernichtungskrieg.de, dem Online-Portal zur Zeitgeschichte.

LETZTE ZEITUNGSBEITRÄGE

In der Jungen Freiheit am 1.9.2016: „Polens Kampf“ – den Versuch der neuen Warschauer Regierung, ein neues, nationales Geschichtsbild gegen die multikulturellen Vorgaben aus Brüssel durchzusetzen. Zu erinnern wären in Zusammenhang mit dem Jahr 1939 natürlich noch ganz andere Dinge.

In der Jungen Freiheit am 14.7.2016: „Weder Freund noch Partner“ – ein Überblick über die letzten dreihundert Jahre russisch-deutscher Konfliktgeschichte und ein Plädoyer für eine aktive deutsche Politik gemeinsam mit den europäischen Nationalstaaten, unter anderem mit Frankreich und Polen

"Lauter Mythen" - Warum Rudolf Heß vor 75 Jahren nach England flog, wie oft Deutschland 1939/41 den Frieden gesucht hat und warum der frühere britische Regierungschef David Lloyd George den Krieg gegen Deutschland im Jahr 1940 für "den bei weitem dümmsten Krieg" hielt, den Großbritannien je geführt habe.

Am 27. April 2016 mein Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Polnische Geschichte" - was die Warschauer Diplomatie 1939 alles richtig erkannt hat und was nicht. Klar ist nun, sie kannte das deutsch-sowjetische Geheimabkommen über die Interessensphären in Osteuropa. Polen war sich aber sicher, daß die Sowjetunion sich am Ende trotzdem nicht mit Deutschland einlassen würde - wenn die Westmächte fest zu Polen stehen würden. Ein Krimi kurz vor dem 1. September 1939.

2015 erschienen: Weserübung vs. Operation Stratford - wie die Alliierten 1940 den Krieg nach Skandinavien trugen.

Warum wurde Skandinavien im Zweiten Weltkrieg überhaupt zum Kriegsschauplatz? Die skandinavischen Länder wollten das nicht. Weder provozierte Finnland den sowjetischen Angriff von 1939, noch wünschte Norwegen im Jahr 1940 eine deutsche oder britisch-französische Invasion. Der Norden Europas wurde 1939/40 ein Beispiel für die Schwierigkeiten kleiner Länder, in Großkriegen ihre Neutralität zu schützen. Schließlich wurde die deutsche Landung in Norwegen befohlen, um die britische zu verhindern.

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Zum Offenen Brief an den werten Kollegen Lothar Kettenacker aus dem Januar 2015 folgen Sie bitte dieser Weiterleitung.

Im Oktober 2014 neu erschienen - "MITTEN IM FRIEDEN ÜBERFÄLLT UNS FEIND" - Ein Rückblick auf die Kriegsschuld der Sieger am Ersten Weltkrieg in den Debatten der 1920er Jahre.

Aus dem Verlagstext: "Der Historiker Stefan Scheil macht uns in seiner verblüffenden Auswahl Quellen zugänglich, die dem Leser mehr als jede neue Studie verdeutlichen, wie zielstrebig die Siegermächte auf den Krieg zusteuerten."

Ja, man muß wohl davon ausgehen, daß der Krieg von 1914 da und dort gewollt und lange Jahre vorbereitet wurde, besonders in Paris und Moskau. Nicht der Weltkrieg als Millionenfaches Sterben, aber der Krieg als Wille und Weg zu schnellem Sieg und Eroberung gehörte dort zum Kalkül. Testen Sie das, was Sie schon immer über das Jahr 1914 zu wissen glaubten.

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JETZT einsehbar: Die Dokumentation der Verleihung des Historikerpreises der Kronauer-Stiftung in Schweinfurt. am 4. Oktober 2014.

Den Text meiner Dankrede zur Preisverleihung finden Sie auch hier auf unseren Seiten.

Weitere Stellungnahmen zur pseudowissenschaftlichen Kritik von Prof. Wolfgang Benz und der Polemik der SPD-Landtagsfraktion gegen die Preisverleihung finden sich dort, aber auch hier im Pressearchiv. am 4. Oktober.

Weiterhin - Ein Kommentar und viele Korrekturen zum Wikipedia-Artikel über die Person Stefan Scheil. Die anonymen Machenschaften dort sind halt doch nur ein Denunziationsversuch.

Zur Leipziger Buchmesse 2013 ist meine Biographie Joachim von Ribbentrops offiziell erschienen: Ribbentrop - oder: Die Verlockung des nationalen Aufbruchs Sie zeigt die deutsche Außenpolitik und den Außenminister der Jahre 1938/39 zwischen der Versuchung, einen Großstaat zu konstruieren und der Angst vor einem britischen Angriffskrieg - die Geschichte einer gescheiterten Abschreckung.

Zur Einführung und dem Inhaltsverzeichnis geht es hier.

Eine umfangreiche Besprechung von "Ribbentrop" durch Ulrich Schlie hat am 2. Juni die Frankfurter Allgemeine Zeitung gebracht: "Dabei gelingen Scheil im Einzelnen immer wieder treffende und die Forschung voranbringende Erkenntnisse. So zertrümmert er den angeblichen Nachweis der "Unabhängigen Historikerkommission" des Auswärtigen Amts, die in ihrem 2010 veröffentlichten Buch "Das Amt und die Vergangenheit" behauptete, das Schicksal der deutschen Juden sei am 17. September 1941 bei einem Treffen Hitlers mit Ribbentrop besiegelt worden."

Aktuelle und frühere Presseerklärungen sind ab sofort im Pressearchiv abrufbar.

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Stefan Scheil

 

 

 

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